03 – Wartburg und Umgebung

Von Eisenach über die Wartburg auf den Rennsteig

„Alle Hauptsehenswürdigkeiten auf einen Streich!“ könnte diese Wanderung auch heißen, die kaum ein die Wartburg in Wälder eingebettet Highlight im Süden Eisenachs auslässt. Durch Ludwigsklamm, Landgrafenschlucht und Drachenschlucht erreichen wir den Rennsteig, von dem wir beim Steinkreuz „Wilde Sau“ auf den Landgräflichen Kurierpfad zur Wartburg als dem krönendem Abschluß der Tour abbiegen.

3 Einkehrmöglichkeiten außerhalb Eisenachs. Detaillierte Wegbeschreibung, Karte, Höhenprofil und Hintergrundinfos im Buch.

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Direkt unterhalb der Wartburg tauchen wir in die thüringer Wälder ein (2 Fotos von franksw80).

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02 – Von der Saale zur Werra (Ost > West)

Jede der beiden Rennsteig-Verlaufsrichtungen hat ihre Vor- und Nachteile. Wer im Osten, an der Saale beginnt, hat gewisse topographische Vorteile: sachtere Anstiege und auf den letzten 33 km ab dem Großen Inselsberg geht es überwiegend bergab. Außerdem ist die Dramaturgie geschickter, liegen die imposantesten Landschaftseindrücke doch in der zweiten Hälfte der 168-km-Tour.

Hinweis für Geocacher

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Hier noch ein Stimmungsbild von „Rennsteigvater“ August Trinius aus der Zeit um 1900: Rennstiegpoesie auf dem Thüringer Walde.

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1. Tag – Vom Saalestrand ins Schieferland

Gemächlich steigen wir aus dem Saaletal (450 m) auf die Höhe des Frankenwaldes hinauf und erreichen damit unsere durchschnittliche Reisehöhe von um 700 m.

2. Tag – Schöne Wappen im Frankenwald

Der „thüringer Höhenpfad“ zieht auf der heutigen Etappe für 15 km durch einen nördlichen Zipfel Bayerns, das einzige Rennsteigstück, das bis 1990 in der BRD begehbar war. Hier findet sich auch der Schönwappenweg, eine Galerie der prächtigsten Grenzsteine am ganzen Rennsteig.

3. Tag – Altes Industrierevier am Rennsteig

Ein kräftiger Anstieg führt von Spechtsbrunn auf die Höhe über den typischen Griffelschieferhalden der Gegend. Die größte Stadt auf dem Rennsteig steht heute auf dem Programm, dahinter zeigt thüringens Höhenpfad mehr und mehr sein wahres Gesicht als Kamm- und Grenzweg, der von Galerien barocker Wappengrenzsteinen begleitet wird.

4. Tag – Eselsberg & Triniusstein

Von der Rennsteigwarte auf dem Eselsberg können wir heute einen herrlichen Überblick gewinnen – nicht nur über das bereits Geleistete, sondern auch über den vorausliegenden Rennsteig bis zu seinem höchsten Punkt auf dem fernen Beerberg.

5. Tag – Jetzt wird’s ernst

„Auf geht´s!“ Heute schaffen wir nicht nur die Mitte des Rennsteigs und den Übergang vom Schiefergebirge in den Thüringer Wald, sondern auch den Großteil des Aufstiegs zu dessen höchster Höhe.

6. Tag – Über den Rennsteiggipfel

Heute geht es zunächst gleich über den höchsten Punkt des Rennsteigs! Nach kräftigem Abstieg wandern wir lange mit herrlichen Ausblicken auf dem zunehmend schmaler werdenden Kamm des Thüringer Waldes dahin, bis wir an der wunderschön gelegenen Ebertswiese das verdiente Tagesziel erreichen.

7. Tag – Inselsberg & Rennsteig-Sphinx

Eine Menge Sehenswürdigkeiten liegen heute an unserem Weg, zu denen auch der Große Inselsberg als prominentester Gipfel des Thüringer Waldes gehört – der freilich auch erarbeitet sein will…

8. Tag – Hinabgerannt zum Werrastrand

Hätte man Rollen unter den Wanderstiefeln, dann wäre man heute ruckzuck am Ziel – so aber können wir per pedes den Abschied vom Rennsteig noch ein bißchen in die Länge ziehen und genießen…